7 Tipps gegen den Weihnachtsstress

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Mit Freude und Aufregung zählen die Kinder die Tage bis Weihnachten. Mit Aufregung zählen auch die Erwachsenen die Tage bis Weihnachten, nur meistens aus einem anderen Grund.

So wenig Zeit und so viel zu tun.

Geschenke müssen noch besorgt werden.
Ein bisschen dekorieren.
Weihnachtsbaum.
Das Weihnachtsessen.

Nebenbei muss man auch noch arbeiten, die Kinder versorgen und erledigen, was an Alltäglichem sonst noch so anfällt. In der Vorweihnachtszeit steckt viel Potenzial, um sich richtig zu stressen.

Schreibe alles auf, was dir einfällt. Die Reihenfolge und Notwendigkeit ist jetzt noch egal.

Karten kaufen/basteln
Geschenke besorgen
Weihnachtsessen planen
Einkaufen
Dekorieren
Kekse backen
Termine absprechen
Geschenke einpacken
Gästebettwäsche waschen

Es ist nicht schlimm, wenn die Liste Überlänge hat. Wichtig ist nur, dass all die Punkte aus dem Kopf sind, denn dort machen sie uns nur verrückt.

Sieh dir die Punkte genau an und stell dir eine Frage.

Muss das wirklich sein?

Habe ich wirklich die Zeit und die Muse, Karten selbst zu basteln?
An dieser Stelle musst du ehrlich mit dir sein.
Habe ich die Zeit dazu? Habe ich Lust dazu? Werde ich es tun? Tue ich es nur, weil ich denke, dass es andere erwarten?

Alles, was nicht wirklich getan werden muss oder eh nicht getan wird, (man sich hinterher nur ärgert, weil man es nicht geschafft hat) wird gestrichen.

Ordne nun die Liste, die hoffentlich um einiges an Umfang verloren hat, nach Dringlichkeit.

Weihnachtsgeschenke kannst du bereits im November anfangen zu kaufen, solange sie nicht atmen müssen, was in Verpackungen schlecht geht, oder vergammeln können. Für alles andere gilt, so früh wie möglich holen, denn an Heiligabend noch losrennen, ist Stress pur.
Das Weihnachtsessen kannst du auch schon jetzt planen, einkaufen solltest du die Lebensmittel allerdings erst kurz vor Weihnachten, außer du willst das Familientreffen nutzen, um einen altmodischen Krimi nachzustellen.

Oma = Kuschelsocken, Parfum
Opa = Rasierwasser, Weinbrandbohnen
Tantchen = Schal

Noch eine Liste?
Die paar Minuten, die du in noch eine Liste investierst, zahlen sich dreifach aus.
Du sparst Zeit, da du planen kannst, wo du was besorgst.
Du sparst Geld, denn so vermeidest du irrwitzige Notkäufe, weil du unter Zeitdruck stehst und noch irgendwas her muss.
Du sparst dir Nerven. Von einem Geschäft ins nächste hetzen, ohne Ziel und Plan erzeugt irgendwann Stress, vor allem, wenn du dich durch all die anderen Suchenden schlängeln musst.

Es gibt übrigens ziemlich praktische Apps, um seine Geschenkliste und seine Finanzen immer im Auge zu behalten. Viele dieser Apps sind kostenlos.

Es ist gut und richtig und wichtig den Einzelhandel in den Städten zu unterstützen. Leider lassen sich Öffnungs- und Arbeitszeiten nicht immer aufeinander abstimmen.
Zudem besteht das Internet nicht nur aus großen, alles verschlingenden Monopolen, sondern auch aus dem Einzelhandel um die Ecke. Kleine Manufakturen, Selbstgemachtes, Ausgefallenes, es gibt viel Schönes auch online zu kaufen.
Aber auch hier gilt, überlege zuvor, was du suchst, denn ansonsten kann der Interneteinkauf ebenfalls stressen.

Alles, was sich vorbereiten lässt, solltest du vorbereiten.
8 Stunden an Heiligabend in der Küche stehen, macht wohl den wenigsten Spaß.
Viele Dinge kannst du schon vorbereiten. Kartoffeln macht es z.B. überhaupt nichts aus, wenn sie über Nacht in einem Topf mit Wasser auf ihren Einsatz warten dürfen. Suppen schmecken meistens am zweiten Tag besser. Du hast einen Kühlschrank und ein Gefrierfach, dann nutze sie.

Damit du den Überblick behältst, legst du dir die Listen an, nicht, um dich noch mehr unter Druck zu setzen.
So hart das jetzt ist, aber versuche nicht, es allen Recht zu machen, denn das geht nicht.
Es muss nicht perfekt sein und das wird es wahrscheinlich auch nicht werden, aber das ist in Ordnung. Dafür wird es schön, lustig, herzlich.
Stress dich nicht, hab Freude.

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Über den Autor

Angela Gäde

Schriftstellerin, Verlegerin, Bloggerin, geboren in Dortmund, aufgewachsen im Ruhrgebiet. In ihrem Freundes- und Bekanntenkreis spiegelt sich die kulturelle Vielfalt dieser besonderen Region. Ebenso schleicht sich der Ruhrpott und seine Menschen, mit ihrem ganz eigenen Charme, immer mal in ihre Bücher. Durch einen Umzug aufs Land (und direkt in ein anderes Bundesland) hat sie nun die Chance, auch ein Blick von außerhalb auf das facettenreiche Ruhrgebiet zu werfen.

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