8 schmutzige Tricks der Medien, mit denen sie unsere Meinung manipulieren

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Vor allem nach den aktuellen Ereignissen wie der Anschlag in Paris und dem IS-Terror, fällt eine wichtige Verantwortung auf die Medien. Leider scheinen sie ihr nicht gerecht zu werden. Ich zeig‘ dir hier in 8 knappen Punkten wie die Medien uns manipulieren. Es sind ganz einfache aber dennoch wirksame Methoden um eine öffentliche Meinung ganz nach eigenen Vorstellungen zu lenken.

Alles was notwendig ist, um einen Menschen öffentlich zu zerstören, ist diese Person zu nehmen und offen oder verdeckt mit etwas zu verknüpfen, das die Öffentlichkeit ablehnt. Egal, ob es wahr ist oder nicht. Alleine die Tatsache es in Frage zu stellen ist ausreichend.

Eine bekannte Zeitung hat Gebrauch davon gemacht. Eine politische Person war anscheinend einer Redaktion nicht genehm und wurde deshalb in einer sehr interessanten Art und Weise dargestellt. Sie setzten einen Artikel und das dazugehörige Foto strategisch in unmittelbarer Nähe zu einem Bild von einem Zirkusclown, der Teil einer anderen Geschichte war. Volltreffer! Das war sehr raffiniert gemacht. Die ultimative Botschaft war: „Diese Person ist ein lächerlicher Clown und genauso glaubwürdig“.

Eine weitere typische Art und Weise der Verwendung dieser Taktik ist, die Person mit einem Gesetzesbruch, mit einer zwielichtigen Person, Organisation oder Aktion in Verbindung zu bringen. Auch wenn es nicht wahr ist, wird es ständig einen negativen Nachgeschmack für den Konsumenten haben. Deshalb ist Verleumdung so effektiv bei der Vernichtung von Feinden. Die Medien werden nie zugeben, dass sie dies tun. Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig.

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Was diese Zeitung von dem neuen Aufbruch hält, der in dem Artikel oben erwähnt wird, sieht man an der Bildwahl unter dem Artikel.

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Genauso ist es mit dieser Zeitung: das ist doch Saddam Hussein und nicht Köhler?

Der nächste Trick mit denen die Medien versuchen, Gedanken zu manipulieren, ist der Gebrauch der „Ähnlichkeit“. Das ist ein großer Happen. In diesem Fall verabreicht man ein wenig „Gift“ oder eine Lüge mit der Wahrheit. Du kannst haufenweise gesunde Nahrung zu dir nehmen; sobald du aber eine kleine Menge sehr starkes Gift einnimmst, stirbst du. Wenn die Medien das Gift über einen Zeitraum in kleineren Dosierungen verabreichen, passiert das Gleiche aber nur langsamer.

Alles was die Medien tun müssen um eine Person in der Öffentlichkeit zu zerstören, ist über diese Person zu berichten und dabei immer wieder eine kleine Unwahrheit zwischen den Tatsachen zu mischen.

Der Patient ist tot aber die Medien haben natürlich nichts damit zu tun gehabt.

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Hier wird der IS und PEGIDA thematisiert. Auf der einen Seite ist es Hass (also absolut schlecht und indiskutabel) aber auf der anderen Seite ist es nur Angst (könnte also sogar begründet sein und muss nichts schlechtes heissen; steht auch gleichzeitig für eine Opferrolle).

 

Ich habe bereits erwähnt, wie eine politische Person zum Clown gemacht wurde. Noch immer gibt es Karikaturen, wo Politiker mit tierischen Gesichtszügen (wie z.B. mit einem Affengesicht) gezeichnet werden. Wofür stehen Affen? Na klar, für Humor und Unfug. Diese Botschaft prägt.

In diesem Sinne werden Fotos, die die schlechte Seite einer Person zeigen (und die hat wohl jeder), dazu verwendet, um unliebsame Menschen als dumme und psychopathische Narren zu porträtieren. Das kannst du sehr gut an Bildern erkennen, wo eine Person schielend oder in einer ungünstigen Pose abgebildet ist. Die Redakteure wählen Fotos, wo Personen von ihre schlechtesten Seiten zu sehen sind. Im Gegensatz dazu, wenn ihre Lieblingspersonen auf der gleichen Seite abgebildet sind, werden sie in der Haltung eines Helden dargestellt, so dass sie ihr beste Seite zeigen.

Zufall? Absolut nicht!

Eine tolle Technik, um dazu beizutragen, das Selbstwertgefühl von Menschen aufzubauen, während man sie gleichzeitig korrigiert. Das ist die „Sandwich-Technik“. Dieser Ansatz ist interessant, weil eine positive Verstärkung vor und nach einem problematischen Thema welches zu ändern gilt, erfolgt. Diese Technik stellt sicher, dass diese Person noch im positiven Licht steht und respektiert wird. Es macht ihre Nachricht leichter zu akzeptieren.

Nimm die gleiche Technik und packe das Positive zwischen zwei negative Informationen und es wird ziemlich destruktiv. Als Medienunternehmen kommt man auch bei dieser Technik mit einer weißen Weste davon, während die „böse“ Person zerstört wird. Es ist eine der am häufigsten verwendeten Techniken in den Medien, sich Artikel auf Artikel auf Personen zu beziehen, die sie nicht mögen. Beobachte diese … alles, was du wirklich brauchst, um deinen Gegner zu verletzen ist ein Bericht über ihn zu veröffentlichen. Du beginnst und beendest den Bericht mit negativen Aspekten und Zweifel. Dies lässt Zweifel über diese Person aufkommen. Auch wenn das gemein ist, kommst du damit durch. Das ist das gleiche wie ein Bengel in der Schule, der mit einem Mord davonkommt und immer noch gut aussieht.

Hast du im Fernsehen eine Gesprächsrunde gesehen, wo ausgesuchte Intellektuelle teilnehmen, die Meinungsvertretung aber noch immer unausgeglichen ist? Manchmal wird die Unausgeglichenheit sehr offensichtlich gezeigt, manchmal wird sie verdeckt. Stell dir vor, du bist gegen eine Meinung, kannst es aber nicht zugeben, weil du sonst nicht mehr als objektiv giltst. Du stellst eine erschlagende Mehrheit der Experten, die deine Meinung vertritt auf und stellst ihnen eine Person mit der Meinung auf, die du nicht vertrittst. Dann lässt du die Experten auf die eine Person los (schon fast wie Pitbulls) und die Sendung wirkt noch immer ausgewogen.

Oft siehst du wie eine Seite die gegnerische Seite mit Adjektiven und Schimpfwörtern bewirft. Wir hören Worte wie „Rassist“, „Nazi“, oder „islamophob“, „Holzkopf“, „veraltet“, „irrelevant“, „Mörder“, und vieles mehr. Durch die Etikettierung einer Person wird sie scheinbar isoliert und polarisiert. Die Person wirkt dann als ob sie teilweise gefährlich, unheimlich, und verrückt ist. Dieser Prozess wurde früher als „Rufmord“ bezeichnet. In diesem Fall sieht es aber die ganze Öffentlichkeit. Wenn man Medien dafür kritisiert berufen sie sich auf die Pressefreiheit. Bei wem müssen die Medien Rechenschaft ablegen? Bei niemanden. Sie sind frei, jeden, den sie wählen, zu zerstören. Aus diesem Grund haben sie heimlich Angst vor dem Internet. Eine einzige Person vor dem PC kann ihnen die ganze Suppe versalzen.

Die konstante Wiederholung einer Lüge wird unterbewusst bei den Menschen irgendwann als Wahrheit empfunden. Massenhysterie wird durch wiederholte Berichterstattung über die Gefahren von einigen infizierten Menschen erzeugt. Einige der erfolgreichsten Tyrannen in der Geschichte verwendeten Emotionen und Wiederholungen zu ihrem Vorteil. Der Propagandaminister Joseph Goebbels sagte, dass wenn man eine Lüge oft genug wiederholt, es zur Wahrheit wird. Das bringt mich zum nächsten Punkt.

Hitler selbst sagte: „Durch die geschickte und nachhaltige Nutzung von Propaganda, kann man ein Volk dazu bringen, Himmel als Hölle oder ein elendiges Leben als Paradies zu sehen.“ Mit dieser Technik lässt man den Angreifer selbst wie ein Wohltäter und Retter aussehen. Er vertauscht die Seiten. Hast du dich jemals gefragt, warum die Medien es lieben, sich selbst als Beschützer der Wahrheit zu sehen? Es hat fast schon religiöse und indoktrinäre Untertöne, oder? In religiöser Literatur wird gesagt, dass der Teufel Menschen verführt und sich als Heilsbringer verkleidet. Ich nenne dies das Vertauschen der Pole, indem schwarz wie weiss dargestellt wird und umgekehrt.

Fazit

Ich behaupte nicht, alle Aspekte der Kunst der Täuschung die in den Medien verwendet werden aufgezählt zu haben (Kennst du weitere? Nutze die Kommentarfunktion!). Diese sind so alt wie der Mensch selbst. Das sind nur einige offensichtliche psychologische Manipulationstricks. Was du davon hast? Die größte Erkenntnis sollte sein, dass du nicht alles in den Medien so hinnimmst, wie es präsentiert wird.

Wir müssen wachsam und bewusst konsumieren. Wir müssen hungrig nach der Wahrheit sein, wo immer wir sie auch finden. Wir müssen vorsichtig sein, um nicht zu voreiligen Schlüssen zu kommen, nur weil es einige „Experten“ so sagen. Es ist eine sehr individuelle Reise. und eine große Aufgabe mit vielen Minenfeldern.

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Über den Autor

Serdar Ablak

Chefblogger und Gründer. Gebürtiger Oberhausener (darauf bin ich besonders stolz), lebe mittlerweile in Köln, arbeite aber immer noch in Duisburg. Der Weg ist zwar manchmal anstrengend, aber das Ruhrgebiet ist es Wert!

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